bild

Filmworkshop
Teens 06 . Bilder einer Ausstellung
4. bis 8. Juli 2011

Sind Filme nicht einfach nur bewegte Fotografien? Oder Fotografien eingefrorene Filmsequenzen? In der Tat haben beide Medien viel gemeinsam und beziehen sich seit ihrer Existenz ständig aufeinander. Einstellungsgrößen, Blickwinkel, Perspektiven, Ausleuchtung, Farbigkeit und Gesamtästhetik – bei der Visualisierung einer Filmidee kommen oft Fotografien zum Einsatz. Aus ihnen entwickelt sich der Verlauf der Geschichte und die Bildsprache. Stück für Stück lernen so die Einzelbilder laufen. Fotografie-Ausstellungen können den Storyboards der Filmproduktion ähneln – einzelnen Bilder oder eine spezielle Serien erzählen komplette Geschichten und beflügeln den Film im Kopf. Und genau diesen gilt es umzusetzen!

Ausgangspunkt des Workshops waren die Fotos der aktuellen Ausstellung bei C/O Berlin. Die großformatigen, inszenierten Fotografien von Gregory Crewdson sowie die kleinen, dokumentarischen Polaroids von Sibylle Bergemann waren erste Insprationsquellen für die jungen Filmemacher. Nach dem Besuch der Ausstellungen sowie anhand einiger Filmbeispiele entwickelten sie das Konzept für einen eigenen Kurzfilm. Vom Regisseur Berthold Bock erhielten sie eine Einführung in die Drehbuch- und Filmpraxis. Im Anschluss ging es mit den Dreharbeiten los – die jungen Teilnehmer wurden zu Schauspielern, Regisseuren und Kameraleuten und brachten den Bildern der Ausstellungen das Laufen bei. Zusammen mit dem Cutter Ole Lohmann sichteten sie das entstandene Material und entwickelten ein Schnittkonzept – und fertig war der individuelle Kurzfilm!

Veranstalter C/O‘s e.V.
Gefördert von Daimler Financial Services

 

 
DE EN