Junior 01 . Mein Traumraum


20. Februar 2010


Ob riesige Spiegelsäle mit weiten Fensterfluchten oder behagliche Kojen mit kleinen Luken, dicke, alte Gemäuer oder Wände aus hauchdünnem Reispapier – in der Fantasie ist jeder Raum vorstellbar, jede Kombination und jedes Detail möglich. Selbst große Architekten erträumen erst ihre Gebäude, bevor sie diese dann realisieren. Wie gestaltet sich dieser scheinbar einfache Prozess vom Festhalten einer ersten architektonischen Idee bis hin zur konkreten Rekonstruktion? Was muss man als Architekt hierbei beachten? Wie groß sind die Unterschiede zwischen erdachten und erbauten Räumen?

Im ersten Teil des Workshops machten die Kinder einen Ausflug in ihre Fantasie und stellten sich ihr Traumgebäude vor, das sie im Anschluss aufzeichneten. Anhand von Bildern konkreter Räumlichkeiten verglichen sie ihre imaginären mit realen Räumen. Wieviele Fenster und Türen gibt es? Wie sind die Maßstäbe und die Verhältnisse zwischen den einzelnen Flächen? Was für Materialien sind nötig? Im zweiten Teil probierten sich die Kinder selbst als Architekten aus und bauten auf Grundlage ihrer Skizzen aus Kisten und Kartons eigene Modelle ihrer Traumräume.

Veranstalter C/O's e.V.
 
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