Biografie



Thomas Dworzak, geboren 1972 in Koetzing, Deutschland, reiste zu Ende seiner Schulzeit durch Europa und den Mittleren Osten und begann, erste Fotoarbeiten zu realisieren. Er lebte in Avila, Prag und Moskau, studierte spanisch, tschechisch und russisch. Der Bürgerkrieg im früheren Jugoslawien brachte ihn nach Tiblis, Georgien, wo er von 1993 bis 1998 lebte. In dieser Zeit dokumentierte er die Konflikte in Tschetschenien, Karabakh (Azerbeidschan/Armenien) und Abchasien und arbeitete an einem länger angelegten Projekt über die Kaukasus-Region und ihre Bewohner.
Von Paris aus begleitete er ab 1999 die Kosovo-Krise, hauptsächlich für US News und World Report. Nach dem 11. September 2001 schickte ihn das Magazin The New Yorker für mehrere Monate nach Afghanistan. Seit 2004 lebt Dworzak in New York – sein Fokus liegt seitdem auf der amerikanischen Politik und ihren Einfluss auf den Krieg im Irak. Zur Zeit arbeitet er zudem an dem Projekt „Valiassr“, einem fotografischen Essay über Teherans Hauptsstraße.
Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt Dworzak den „World Press Photo Award“ und den „Picture of the Year International Award“, 2003. Seine Werke wurden bereits in New York, Santa Fe, London, Berlin, Paris, Mailand, Groningen, Amsterdam und Krakau ausgestellt. Dworzak wurde im Jahr 2000 von Magnum Photos nominiert und 2004 als Vollmitglied aufgenommen.
 
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