Biografie



Robert Frank, geboren 1924 in Zürich, ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten visuellen Künstler unserer Zeit. Nach seiner Ausbildung zum Fotografen in verschiedenen Schweizer Fotoateliers emigrierte Frank 1947 nach New York. Bereits 1955 wird er von Edward Steichen eingeladen, an der Gruppenausstellung „51 American Photographers“ im Museum of Modern Art teilzunehmen. Robert Frank bereiste bis Mitte der 1950er Jahre Südamerika, Europa und die USA, und entwickelte dabei seinen eigenen, einzigartigen Stil, der die Sprache der Nachkriegsfotografie nachhaltig veränderte. 1955 erhielt er als erster Europäer ein Stipendium der renommierten Guggenheim-Stiftung, um eine umfassende Bildreportage über die Vereinigten Staaten zu dokumentieren. Daraus entstand das Autoren- Fotobuch „The Americans“ (1959), zu seiner Zeit sehr kritisch aufgenommen, gilt es als Ikone des Fotobuchs.
 
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