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Jonas Bendiksen fängt die Normalität in der Armut, das Alltägliche im Leben am Existenzminimum ein. Und auch wenn dieses Alltägliche für westliche Augen nicht alltäglich ist, wirkt es auf seinen Bilder nicht irritierend oder abstossend. Sie zeigen keine mitleiderregenden Slumbewohner, es fehlt die klischeehafte, in vielen Fotos und Berichten vorherrschende Mischung aus Faszination und Ekel. Auch kippen sie nicht ins andere Extrem einer romantisierenden Darstellung der Armut. C/O Berlin installiert eigens für die Projektionen von Bendiksen vier Module in die Halle des Postfuhramts. Die eindrucksvolle Raum-in-Raum-Installation wird erstmals und als einzige Station in Deutschland präsentiert. 2008 sind die Fotos diese Projektes im Knesebeck Verlag erschienen. Anlässlich des UN Habitat Days wurde die Ausstellung im Oktober 2009 im National Building Museum in Washington gezeigt. |
