Leibovitz’ Arbeiten in dieser Ausstellung sind eine Zusammenstellung von Bildern mit einer emotionalen Durchschlagskraft, die das bisherige Oeuvre der Fotografin in den Schatten stellt. Vor allem aus den privaten, zufälligen Momentaufnahmen spricht eine eindrucksvolle Intimität, Zärtlichkeit, Nähe und fehlende Scham. Ihre Fotos sind weder voyeuristisch, noch zeugen sie von einer Ausbeutung oder Gier nach Öffentlichkeit. Vielmehr stehen sie für Wahrhaftigkeit – jene Wahrhaftigkeit, die nicht in kommerziellen Bildern zu finden ist. So hat sich Leibovitz von der Mode- und Musikfotografin zur Künstlerin entwickelt.
C/O Berlin präsentiert „A Photographer’s Life” erstmals und als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 teils großflächige, monochrome Landschaftsaufnahmen, teils private Familienfotos und kleinformatige Schwarz-Weiß-Porträts. Zur Ausstellung ist 2007 im Verlag Schirmer/Mosel ein Katalog erschienen. Die Ausstellung wurde vom Brooklyn Museum organisiert und von American Express gesponsert.