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Bis 2004 gab es in Berlin keine staatliche Kulturinstitution, die das Medium Fotografie präsentierte. Der Fotograf Stephan Erfurt, der Designer Marc Naroska und der Architekt Ingo Pott erkannten den unmittelbaren Bedarf und entwickelten die Idee, unabhängig von institutionellen Mechanismen einen solchen Ausstellungsort zu gründen. Sie setzten ihr Entschluss im Jahr 2000 in besonderer Art um, denn C/O Berlin als kulturelle Institution vereint sowohl Fotografie als auch Design und Architektur.
Nach fünf erfolgreichen Jahren in einem umgestalteten, denkmalgeschützten Gießereigebäude in der Linienstraße hat C/O Berlin im Juni 2006 seine Ausstellungsflächen ins Postfuhramt verlagert und ist damit an den Ort seiner Gründung zurückgekehrt. |
