Oranienburger Str 35/36 . 10117 Berlin
Tel 030 28 444 16 0 . info@co-berlin.com
Täglich 11 — 20 Uhr . Eintritt 10/ermäßigt 5 Euro
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Ausstellung


Talents 27 . How Terry likes his coffee
Florian van Roekel / Nisaar Ulama


5. Mai bis 10. Juli 2012
Eröffnung Freitag, 4. Mai 2012, 19 Uhr

Alltag im Büro. Schreibtische, Regale, Maschinen, Aktenordner, Container und Waren. Ein Rücken, der hinter einem Vorhang aus Bürostuhl und Sakko hervorlugt, ein Beinpaar, das durchs Bild huscht. Ein Mann im Anzug nimmt eine kontemplative Wartehaltung ein. Jemand kratzt sich am Kopf und blickt auf sein Mobiltelefon. Meetings, Telefonate, Konzentration und Abwesenheit. Florian van Roekels Sujet ist die allgegenwärtige Arbeitswelt. Er zeigt menschliche Körper, Blicke und Gesten, die sich aus der Spannung zwischen sozialem und funktionalem Raum ergeben. Seine Bilder werfen einen genauen Blick auf das menschliche Miteinander und damit auf die Verhaltensweisen in einem gesellschaftlichen Mikrokosmos.
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Veranstalter C/O's e.V.
Partner
Deutsche Börse Group
Förderer Mondriaan Stiftung . Niederländische Botschaft
Unterstützer Goethe Institut . DruckConcept . av tour . Dinamix
Medienpartner
sueddeutsche.de
 
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Ausstellung

Arnold Newman . Masterclass


Retrospektive
3. März bis 20. Mai 2012
Eröffnung Freitag, 2. März, 19 Uhr
Musik Bastian Duncker Trio . Eislerianer . 20 Uhr

"Mich interessiert, was Individuen antreibt, was sie in ihrem Leben anstellen. Ich wäre ein guter Psychiater." Arnold Newman

Das gesamte Leben eines Menschen in einem Augenblick. Das fotografische Porträt als visuelle Biografie. Arnold Newman versteht es meisterhaft, die Zeitläufe in Gesicht und Mienenspiel seines jeweiligen Gegenübers freizulegen. Seine Fotografien von starker, metaphorischer Qualität bilden einen Querschnitt der Kulturschaffenden des 20. Jahrhunderts. Pablo Picasso, Marilyn Monroe, Marc Chagall, Igor Strawinsky, Max Ernst, Piet Mondrian, Marcel Duchamp, Konrad Adenauer, John F. Kennedy, Andy Warhol, David Hockney, Martha Graham – obwohl Arnold Newman zumeist weltbekannte Personen in seiner einfühlsamen Bildsprache porträtiert, lehnte er Prominenz ohne Verdienst ab. Er ist auf der Suche nach Individuen, die ihre Ideen mit außergewöhnlichem Talent umsetzen. Ihn interessiert, was die Menschen sind, nicht wer.

Arnold Newman liebte die Lehre, was viele seiner Studenten bestätigen können. Die Retrospektive "Masterclass" zeigt, wieviel es noch von diesem Meister zu lernen gibt. Die Ausstellung umfasst 200 schwarz-weiße und farbige Vintageprints aus dem Gesamtwerk des einflussreichsten Porträtfotografen des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive wird von der Foundation for the Exhibition of Photography, Minneapolis, und von William Ewing in Zusammenarbeit mit dem Harry Ransom Center, Austin, organisiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog bei Thames & Hudson.
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Begleitprogramm

Kuratorenführung mit William A. Ewing (in englischer Sprache)
Samstag, 24. März 2012 . 16 Uhr . 15/10 Euro inkl. Ausstellung
Sonntag, 25. März 2012 . 16 Uhr . 15/10 Euro inkl. Ausstellung

Vortrag von Prof. Dr. Friedrich Tietjen . HGB Leizig
Führerbilder – Bürgerkörper .
Porträts als Medien zwischen Identifikation und Identität vor 1945
Donnerstag, 19. April 2012 . 19 Uhr . Eintritt frei

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Macho . HU Berlin
Gesichter als Medien . Überlegungen zur Porträtfotografie
Donnerstag, 3. Mai 2012 . 19 Uhr . Eintritt frei

Partner FEP Minneapolis/Paris . Harry Ransom Center
Förderer Weberbank
Unterstützer The Mandala HotelDinamix
Medienpartner die tageszeitung
 
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Ausstellung

Bruce Davidson . Subway


17. März bis 20. Mai 2012
Eröffnung Freitag, 16. März . 19 Uhr
Musik DJ Jorges Alistano . 20 Uhr

"When you are in the Subway, what is beautiful appears bestial, and what is bestial appears beautiful." Bruce Davidson

New York, Anfang der 1980er Jahre. Düsterer Großstadtmoloch zwischen Hedonismus und Abgrund. Die Subway in ihrem marodem Zustand ist ein gefährliches Pflaster. Tunnelfeuer, Überfälle, Mord und Drogenhandel sind an der Tagesordnung; überfüllte Waggons, häufige Verspätungen, Graffiti und Schmutz überall. Die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Höllentrip. Der Fotograf Bruce Davidson steigt ein, begibt sich mitten in das rasende, ratternde Treiben der Stadt und porträtiert die Fahrgäste zwischen Uniformität und Vielfalt, Anonymität und Intimität, Depression und Inspiration. Ob Liebespaare, Musiker, Obdachlose, Touristen oder Geschäftsleute – in der Subway und ihren Passagieren findet er die perfekte Metapher für das Leben in der Metropole mit ihrer Aggression und Hässlichkeit, mit ihrer Hoffnung und Menschlichkeit.

C/O Berlin präsentiert erstmalig in Berlin eine Auswahl von 47 Dye-Transfers aus der Subway-Serie von Bruce Davidson. Die Werke sind Leihgaben aus der Sammlung von Susan Steinhauser und Daniel Greenberg, Los Angeles. Die Ausstellung wurde von der Aperture Foundation, New York, und mit der Unterstützung der Howard Greenberg Gallery, New York, der Rose Gallery, Los Angeles sowie von Michael und Jane Wilson organisiert. 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung wurde der Katalog zur Ausstellung 2011 vom Steidl Verlag und von Aperture neu aufgelegt.
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Partner Aperture Foundation
Förderer C/O's e.V.
Medienpartner tip Berlin . Dinamix
 
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Dokumentarfilm - Workshop
Teens 12 . Berliner Porträts
17. bis 20. Mai


"Das Gesicht ist die unterhaltsamste Fläche auf Gottes Erdboden"
Georg Christoph Lichtenberg

Jedes Gesicht ist einzigartig, die Mimik des Menschen universal verständlich. Ob Freude, Trauer, Glück, Zufriedenheit oder Angst – jedes Gesicht spiegelt Emotionen und Stimmungen, gibt Auskunft über Alter und Herkunft. Das fotografische Porträt hält all diese Merkmale fest - und noch viel mehr! Die Umgebung, bestimmte Accessoires und Details geben viele Hinweise und Freiräume, eigene Geschichten zu den abgebildeten Personen zu erfinden.

Die jungen Teilnehmer des Workshops schauen sich die aktuelle Ausstellung "Masterclass" von Arnold Newman an. Der berühmte Porträtfotograf verstand es meisterhaft, die Zeitläufe in Gesicht und Mienenspiel seines jeweiligen Gegenübers freizulegen. Inspiriert von der Ausstellung übertragen die Jugendlichen dessen Konzept auf das Medium Film und begleiten zum Thema "Berliner Porträts" Menschen in ihrem Umfeld. So wie Newman das gesamte Leben eines Menschen in einem Augenblick einfängt, sollen die Filme ebenfalls über eine konkrete Alltagsbeobachtung ihren Protagonisten näher kommen. Die jungen Filmemacher führen selbst Kamera und bestimmen, wen und was sie filmen. Die Umsetzung ihres persönlichen Projekts wird während des Workshops von den Regisseuren Ralph Etter und Sophie Narr begleitet. Von der Ideenfindung, über die Planung und Umsetzung bis zur gemeinsamen Auswertung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsweisen im Dokumentarfilm.


Termine 17. bis 20. Mai 2012
Betreuung Ralph Etter . Sophie Narr
Altersstufe 14 bis 17 Jahre
Teilnehmergebühr 50 Euro
Anmeldeschluss Donnerstag, 10. Mai 2012
Ort C/O Berlin im Postfuhramt . Oranienburger Straße / Tucholskystraße . 10117 Berlin
Veranstalter C/O‘s e.V.
Kontakt Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Förderer Daimler Financial Services
Anmeldung >

 
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C/O Berlin . Zeitung 02



C/O Berlin hat sich in den letzten elf Jahren mit vielen großen Ausstellungen renommierter Fotografen international einen Namen gemacht. Doch von Anfang an war es unser Anliegen, nicht nur Bilder zu zeigen, sondern auch Hintergründe und Theorien über unsere Bildkultur zu vermitteln. Junge Menschen unterstützen wir dabei, ihre Originalität und Kreativität zu entfalten, denn für uns ist Bildung die Voraussetzung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Die zweite Ausgabe unserer Zeitung legt daher einen Schwerpunkt auf Förderung und Vermittlung.


Viel Spaß beim Durchblättern, Lesen und Entdecken!

 

Fotoausstellung Berlin

Das International Forum For Visual Dialogues zeigt regelmäßig Fotoausstellungen renommierter Künstler in Berlin. Auf rund 2000 Quadratmetern Fläche präsentiert c/o Berlin im ehemaligen Postfuhramt Fotoausstellungen von Künstlern wie Martin Parr, Annie Leibovitz, René Burri, James Nachtwey, Anton Corbijn oder Karl Lagerfeld. Um einzelne Aspekte der Ausstellung zu vertiefen und neue Perspektiven zu eröffnen, wird die Fotoausstellung in Berlin um Führungen, Künstlergespräche und Vorträge ergänzt.

Fotografie und Fotokunst in ihrer ganzen Vielfalt und auf hohem Niveau zu präsentieren, ist ein erklärtes Ziel von c/o Berlin. Gerade eine Fotoausstellung repräsentiert in besonderer Weise das kreative künstlerische Leben, das im International Forum For Visual Dialogues gefördert wird. Vielseitig und international ausgerichtet werden hier Grenzen zwischen einzelnen Disziplinen im Experiment immer wieder neu ausgelotet. c/o Berlin setzt auf Handeln statt auf Diskussionen denn Initiative und Flexibilität sind die Grundlagen für kreatives Wachstum. Die von c/o Berlin konzipierten und koordinierten Fotoausstellungen sind Basis für regen interdisziplinären Austausch auf höchstem Niveau. So werden Zeichen für neue Wege im Kulturbereich gesetzt.

2006 wurde die Reihe Talents ins Leben gerufen. In der jeweiligen Fotoausstellung, die von den C/O‘s e.V. gefördert wird, stellt das International Forum For Visual Dialogues angehenden Fotografen zwischen Ausbildung und Beruf ein Forum für ihre Fotografien zur Verfügung. Jedes Jahr haben vier junge Fotografen die Möglichkeit, ihre Werke zu einer Fotoausstellung in Berlin zusammen zu stellen, die im ehemaligen Postfuhramt und parallel im Goethe-Institut in New York zu sehen ist. Jede Fotoausstellung wird durch eine Publikation ergänzt, die Bilder und Texte zu einem Dialog verbindet. So ist jede Fotoausstellung der Reihe Talents eine in Europa einzigartige Plattform für den künstlerischen Nachwuchs, der hier die Möglichkeit hat, seine Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren. So werden Talente gefördert und neue Wege im Kulturbereich beschritten.

 

Fotografie Berlin

Der Name c/o Berlin steht seit 10 Jahren für hochwertige Fotografie und die Förderung von jungen Talenten. Im alten Postfuhramt stellt das International Forum For Visual Dialogues der Fotografie in Berlin einen Raum zur Verfügung, in dem sich Talent und Kunst frei entfalten können. So ist die Ausstellungsreihe Talents ein Experimentierraum für junge Gegenwartsfotografie und Kunstkritik auf internationaler Ebene, die in dieser Art in Europa einmalig und konkurrenzlos ist.

Kindern und Jugendlichen unsere Bildkultur nahe zu bringen, Berührungsängste abzubauen und Talente zu fördern ist ein großes Anliegen des International Forum For Visual Dialogues. Seit Jahren nehmen wir Kinder und Teens mit auf visuellen Entdeckungsreisen und geben ihnen die Möglichkeit, Architektur, Design und Fotografie in Berlin spielerisch kennen zu lernen. In Workshops entdecken und entwickeln Jugendliche ihr kreatives Potenzial mit der Kamera und lernen Film und Fotografie in Berlin unter professionellen Bedingungen kennen.

Genauso steht c/o Berlin aber auch für exklusive Einzelausstellungen etablierter internationaler Fotografen, die die Fotografie in Berlin auf hohem Niveau beleben und inspirieren. So wird die Fotografie in ihrer ganzen lebendigen Vielfalt im International Forum For Visual Dialogues repräsentiert. Führungen, Vorträge und Künstlergespräche lenken den Blick der Besucher gezielt auf einzelne Aspekte der Ausstellungen und eröffnen neue Blickwinkel und Perspektiven auf Bilder und Kunst.

Neue Perspektiven zu eröffnen ist auch das Ziel der seit 2002 stattfindenden Lectures. In moderierten Gesprächen werden aktuelle Positionen und Fragestellungen aus den Bereichen Fotografie, Architektur und Design behandelt. Renommierte Künstler und Fotografen geben hier Einblicke in ihre Arbeitsweise und sprechen über persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kamera. So fördert c/o Berlin den kreativen Austausch zwischen den gestalterischen und den künstlerischen Disziplinen.

Das International Forum For Visual Dialogues fördert aber nicht nur Architektur, Design und Fotografie in Berlin, sondern stellt auch Kulturpolitik, Buchvorstellungen oder Performances einen Raum zur Verfügung. So hat sich c/o Berlin in den letzten 10 Jahren als Teil der kulturellen Landschaft Berlins fest etabliert und ist aus Berlins Mitte nicht mehr weg zu denken. Neugier, Leidenschaft und Professionalität haben das International Forum For Visual Dialogues zu einer einzigartigen Institution gemacht, die sich nicht nur in Sachen Fotografie auf internationaler Ebene einen Namen gemacht hat.

 
 
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