
C/O Berlin muss Postfuhramt verlassen
„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Johann Wolfgang von Goethe
C/O Berlin muss das Postfuhramt verlassen. Dies ist das Ergebnis des bevorstehenden Verkaufs der Immobilie an eine ausländische Investorengruppe. Nach langen Verhandlungen ist es uns geglückt, das Postfuhramt noch bis Ende März 2011 zu nutzen. Dieses imposante Gebäude in Berlins Mitte ist in vielerlei Hinsicht ein idealer Ort für C/O Berlin. Wo C/O Berlin danach ausstellen wird, ist offen. Wir bedauern daher den Auszug sehr!
Am Anfang gab es nur die eine Ausstellung – mit Magnum im Jahr 2000 fing alles an. Nach fünf Jahren in der Linienstrasse und mit dem Umzug zurück ins Postfuhramt hat C/O Berlin internationale Größe und Anerkennung erlangt. In den zurückliegenden zehn Jahren sind wir stetig gewachsen: Besucherzahlen, Mitarbeiter, Ausstellungsfläche, Zahl der Eröffnungen im Jahr.
Der Name C/O Berlin steht für Initiative und Flexibilität, denn das „care of“ ist die postalische Abkürzung für das örtlich Ungebundene und international Agierende. Wir sind zuversichtlich, dass uns ein weiterer Umzug nach fünf Jahren im Postfuhramt wiederum auf eine höhere Stufe heben wird, um so den gewachsenen Bedürfnissen einer international renommierten Kulturinstitution gerecht zu werden.
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Ausstellung
MAGNUM . Shifting Media . New Role of Photography
Von Robert Capa bis Donovan Wylie 16. Juli bis 19. September 2010 Eröffnung Donnerstag, 15.07.2010 . 19 Uhr
Die Ausstellung spiegelt die Phasen des modernen Fotojournalismus wider und skizziert die mehr als 60jährige Entwicklung von MAGNUM sowie die veränderten Ansprüche der Medien und ihrer Nutzer. Ein Schwerpunkt ist die klassische Fotoreportage – geprägt vom Papier als Datenträger wie bei Buchpublikationen, Zeitschriften oder Ausstellungsprints. Anhand der Fotografien sowie ausgewählter Magazinpublikationen der vier MAGNUM-Gründer wird die Verbreitung und Reflektion der Fotografie in den Printmedien dargestellt. Denn nicht das einzelne Foto hat die Agentur MAGNUM so besonders gemacht, sondern ihre starke Präsenz als professioneller Anbieter von Bildmaterial in den Medien. Magazine wie Life, Look, Paris Match, stern und andere sind als Exponate integriert und präsentieren Formen der Distribution. Filme, Videos und Installationen der jüngsten MAGNUM-Fotografen zeigen deutlich, wie stark sich die Ziele und Adressaten dieser Generation verändert haben. Aus vormals fotojournalistischen Bildern werden Bilder, die nicht mehr ausschließlich in Magazinen oder Printmedien zirkulieren, sondern als Kunstwerke in Museen ihren Platz finden. Die Fotografen Christopher Anderson, Jonas Bendiksen, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Antoine D’Agata, Thomas Dworzak, Alex Majoli, Trent Parke, Paolo Pellegrin, George Rodger, David Seymour, Alec Soth, Mikhael Subotzky, Ilkka Uimonen, Peter van Agtmael, Donovan Wylie
Die Ausstellung „Shifting Media“ steht unter der Schirmherrschaft von Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin.
Partner MAGNUM Photos . Agentur Focus Förderer Weberbank. Daimler Financial Services Bayer Kultur . Deutsche Börse Group . Erfurt & Sohn . Brillux Unterstützer Wall AG . AV Tour . Druckerei Seltmann . Hotel Bogota Berlin ZEIT Magazin . Dinamix . Culinarium Medienpartner Die Tageszeitung . tip Berlin . Berliner Fenster . Monopol . Kulturradio
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Ausstellung
Talents 20 . Zurückgelassen Friederike Brandenburg / Sophia Greiff
31. Juli bis 27. September 2010 Eröffnung Freitag, 30. Juli 2010
Ein hellblaues Autodach, verborgen zwischen wild wachsendem Farn und saftig-grünen, schützenden Bäumen. Ein heruntergekommenes Holzhaus in einer verschneiten Landschaft, die ehemals kräftige Farbe der Hauswand stumpf und abgeblättert. Zwei rostige Güterwagengestelle, die sich harmonisch in ihre Umgebung fügen. Einsam und verwaist, nutzlos und ausrangiert stehen diese urbanen Findlinge in weiter, menschenleerer Landschaft – an Orten, wo sie nicht hingehören.
Die Fotografin Friederike Brandenburg geht den vereinzelten Spuren der Zivilisation in einer vermeintlich unberührten Natur nach. Abseits der befahrenen Wege, in schattigen Waldlichtungen oder auf weitläufigen, offenen Flächen findet sie menschliche Hinterlassenschaften in einer einzigartigen Ästhetik und Absurdität. Ihre Fotografien visualisieren die paradoxe Beziehung von Schönheit und Verfall.
Veranstalter C/O's e.V. Partner Deutsche Börse Group Unterstützer Goethe Institut . DruckConcept . av tour . Dinamix . Veltins . Schwarze Dose 28 Medienpartner Freshmilk tvmehr
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C/O Berlin sucht... Junge Nachwuchsfotografen und Kunstkritiker für Talents 2011
zum Thema Cinematic Thinking bis 31. Dezember 2010
Die Ausstellungsreihe Talents geht erfolgreich ins sechste Jahr. Fotografen unter 35 Jahre können sich mit repräsentativen Arbeitsserien bis 31. Dezember 2010 für dieses in Europa einzigartige Programm der Nachwuchsförderung bewerben.
Im Jahr 2011 steht die Talents-Reihe unter dem Thema Cinematic Thinking. Filmische Produktionsabläufe, Experimentieren mit narrativen Strukturen sowie Zitieren filmischer Ästhetiken und Mythen – die Auseinandersetzung mit dem Medium Film innerhalb der Fotografie hat in den letzten Jahren immer mehr an Aktualität gewonnen. Wie kann Fotografie filmische Strukturen adaptieren und diese gleichzeitig aufbrechen? Worin liegt die Stärke des eingefrorenen Momentes im Vergleich zum bewegten Bild? Die klassische Fotografie an der Wand als Präsentationsform kann um Projektionen oder Installationen erweitert werden und ermöglicht dadurch immer auch die Reflektion über das Medium Fotografie selbst.
Veranstalter C/O's e.V. Partner Deutsche Börse Group Unterstützer Goethe Institut . DruckConcept . av tour . Dinamix mehr
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Nan Goldin Special Edition
Nan Goldin und ihr fotografisches Werk sind eng mit Berlin verbunden. Seit den 1980er Jahren reiste sie regelmäßig in den Westteil der Stadt und verbrachte Anfang der 1990er auf Einladung des DAAD – im Rahmen des „Artists-in-Residence Programm“ – ein Jahr in Berlin. So wie auch schon in ihren Bildern zuvor hält Nan Goldin die intimsten Abenteuer ihres eigenen Lebens und ihres Freundeskreises mitten im turbulenten Underground fest – ohne Grenzen und ohne Tabus. Ihre Fotografien haben den Reiz der Intimität. Sie zeugen von Liebe, Lust und Freunden, gleichzeitig sind sie jedoch auch einzigartige Dokumente der Einsamkeit, Krankheit und Fragilität des Lebens. Das Motiv, das Nan Goldin speziell für die limitierte Edition von C/O Berlin ausgewählt hat, ist 1992 in der Hornstraße in Berlin-Kreuzberg entstanden.
Special Edition für C/O Berlin
C-Print
Auflage: 500 Stück
Preis: 125 Euro
Signiert und nummeriert
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Fotoausstellung Berlin
Das International Forum For Visual Dialogues zeigt regelmäßig Fotoausstellungen renommierter Künstler in Berlin. Auf rund 2000 Quadratmetern Fläche präsentiert c/o Berlin im ehemaligen Postfuhramt Fotoausstellungen von Künstlern wie Martin Parr, Annie Leibovitz, René Burri, James Nachtwey, Anton Corbijn oder Karl Lagerfeld. Um einzelne Aspekte der Ausstellung zu vertiefen und neue Perspektiven zu eröffnen, wird die Fotoausstellung in Berlin um Führungen, Künstlergespräche und Vorträge ergänzt.
Fotografie und Fotokunst in ihrer ganzen Vielfalt und auf hohem Niveau zu präsentieren, ist ein erklärtes Ziel von c/o Berlin. Gerade eine Fotoausstellung repräsentiert in besonderer Weise das kreative künstlerische Leben, das im International Forum For Visual Dialogues gefördert wird. Vielseitig und international ausgerichtet werden hier Grenzen zwischen einzelnen Disziplinen im Experiment immer wieder neu ausgelotet. c/o Berlin setzt auf Handeln statt auf Diskussionen denn Initiative und Flexibilität sind die Grundlagen für kreatives Wachstum. Die von c/o Berlin konzipierten und koordinierten Fotoausstellungen sind Basis für regen interdisziplinären Austausch auf höchstem Niveau. So werden Zeichen für neue Wege im Kulturbereich gesetzt.
2006 wurde die Reihe Talents ins Leben gerufen. In der jeweiligen Fotoausstellung, die von den C/O‘s e.V. gefördert wird, stellt das International Forum For Visual Dialogues angehenden Fotografen zwischen Ausbildung und Beruf ein Forum für ihre Fotografien zur Verfügung. Jedes Jahr haben vier junge Fotografen die Möglichkeit, ihre Werke zu einer Fotoausstellung in Berlin zusammen zu stellen, die im ehemaligen Postfuhramt und parallel im Goethe-Institut in New York zu sehen ist. Jede Fotoausstellung wird durch eine Publikation ergänzt, die Bilder und Texte zu einem Dialog verbindet. So ist jede Fotoausstellung der Reihe Talents eine in Europa einzigartige Plattform für den künstlerischen Nachwuchs, der hier die Möglichkeit hat, seine Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren. So werden Talente gefördert und neue Wege im Kulturbereich beschritten.
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Fotografie Berlin
Der Name c/o Berlin steht seit 10 Jahren für hochwertige Fotografie und die Förderung von jungen Talenten. Im alten Postfuhramt stellt das International Forum For Visual Dialogues der Fotografie in Berlin einen Raum zur Verfügung, in dem sich Talent und Kunst frei entfalten können. So ist die Ausstellungsreihe Talents ein Experimentierraum für junge Gegenwartsfotografie und Kunstkritik auf internationaler Ebene, die in dieser Art in Europa einmalig und konkurrenzlos ist.
Kindern und Jugendlichen unsere Bildkultur nahe zu bringen, Berührungsängste abzubauen und Talente zu fördern ist ein großes Anliegen des International Forum For Visual Dialogues. Seit Jahren nehmen wir Kinder und Teens mit auf visuellen Entdeckungsreisen und geben ihnen die Möglichkeit, Architektur, Design und Fotografie in Berlin spielerisch kennen zu lernen. In Workshops entdecken und entwickeln Jugendliche ihr kreatives Potenzial mit der Kamera und lernen Film und Fotografie in Berlin unter professionellen Bedingungen kennen.
Genauso steht c/o Berlin aber auch für exklusive Einzelausstellungen etablierter internationaler Fotografen, die die Fotografie in Berlin auf hohem Niveau beleben und inspirieren. So wird die Fotografie in ihrer ganzen lebendigen Vielfalt im International Forum For Visual Dialogues repräsentiert. Führungen, Vorträge und Künstlergespräche lenken den Blick der Besucher gezielt auf einzelne Aspekte der Ausstellungen und eröffnen neue Blickwinkel und Perspektiven auf Bilder und Kunst.
Neue Perspektiven zu eröffnen ist auch das Ziel der seit 2002 stattfindenden Lectures. In moderierten Gesprächen werden aktuelle Positionen und Fragestellungen aus den Bereichen Fotografie, Architektur und Design behandelt. Renommierte Künstler und Fotografen geben hier Einblicke in ihre Arbeitsweise und sprechen über persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kamera. So fördert c/o Berlin den kreativen Austausch zwischen den gestalterischen und den künstlerischen Disziplinen.
Das International Forum For Visual Dialogues fördert aber nicht nur Architektur, Design und Fotografie in Berlin, sondern stellt auch Kulturpolitik, Buchvorstellungen oder Performances einen Raum zur Verfügung. So hat sich c/o Berlin in den letzten 10 Jahren als Teil der kulturellen Landschaft Berlins fest etabliert und ist aus Berlins Mitte nicht mehr weg zu denken. Neugier, Leidenschaft und Professionalität haben das International Forum For Visual Dialogues zu einer einzigartigen Institution gemacht, die sich nicht nur in Sachen Fotografie auf internationaler Ebene einen Namen gemacht hat.
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